Zwischen Arktis und Afrika: Zugvögel im Wattenmeer

Ein anschaulicher Einführungsvortrag von Normann Grabow, Nationalparkverwaltung. Es geht um eine erstaunliche Beziehung zwischen den weit auseinander liegenden Erdteilen Arktis und Afrika und die bedeutende „Vermittlerrolle“, die das im Weltmaßstab winzige Wattenmeer vor unserer Haustür dabei spielt: Es geht um den Vogelzug. Tatsächlich wird das Wattenmeer oft als die „Drehscheibe des Vogelzugs“ bezeichnet. Warum das so ist und wer sich auf diesem Vogelzug befindet, wird heute geklärt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Pfuhlschnepfe, dem „Titelvogel“ der 10. Zugvogeltage. Die Pfuhlschnepfe ist ein typischer Wattenmeer-Zugvogel, der alljährlich weite Strecken vom Brutgebiet in der arktischen Tundra ins westafrikanische Wintergebiet und zurück fliegt. Im Herbst und Frühjahr rasten beeindruckend große Zahlen dieser Art im Wattenmeer. Sie verkörpert also perfekt die Bedeutung des Wattenmeeres für den Ostatlantischen Zugweg.
Dauer: 
1 Stunde
Kosten: 
Anmeldung Erforderlich: